Vor ein paar Wochen, zur Neugestaltung meiner Website, dachte ich über neue Visitenkarten nach. Ich hatte ein paar Karten mit Hirsch und Mops Motiven gestaltet und auf dem Farbdrucker ausgedruckt. Mein Kind hat mir dann oft und gerne ein paar Karten zum Spielen abgeschwatzt und sie in seinem Zimmer verteilt. Teils als Schmuck oder auch als Währung für seinen Kaufladen. Er fragte mich dann auch, ob er der Leiterin seines Kindergartens eine der Karten mitbringen darf. Ich dachte an nichts Böses und hatte ihm natürlich „ja“ gesagt.
Heute morgen – Wochen später – nachdem ich meinen Sohn abgegeben hatte, sprach mich die Leiterin an, dass sie eine schöne Mops-Visitenkarte von ihm erhalten hätte. Er verschenkte die Karte mit dem Satz: „Der Papa hat gesagt, ich soll die dir geben.“ Eines hat mein Kind damit erreicht, ich bin mittlerweile bei den Erziehern als Maler bekannt und die Kindergartenleiterin wird um die Visitenkarte beneidet. Besser geht es doch gar nicht.
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Sehr schöner und vor allem inspirierender Blog-Beitrag! Jetzt muss ich mich nur noch mit Kinderzeugen beeilen und kann das dann in 2-3 Jahren auch mal ausprobieren
Ähnliche Geschichte: Auf der letzten Aufschwung-Messe habe ich für einen Gemeinschaftsstand geworben. Wir haben uns ausgedacht, dass wir die Besucher mit Brausepulver von Frigeo an den Stand locken und am Stand das Wasser zum Pulver anbieten, so dass daraus eine leckere Brause wird. Am erfolgreichsten war ich mit dieser Aktion immer dann, wenn ich die Brause an Kinder ausgegeben habe. Die haben dann nämlich Mami oder Papi sehr zielgerichtet zum Stand geführt und sich dort die Brause zubereiten lassen, während die wartenden Eltern sich über unsere Leistungen informierten.
Bevor aber falsche Vermutungen aufkommen: Ich habe das nicht mit Absicht gemacht, das war lediglich eine Beobachtung.
Kommentar: Thorsten Biedenkapp – 06. August 2009 @ 08:35