Thomas Büdinger


Freie Malerei und Auftragsmalerei

Was soll das Affentheater?

Sonntag, 02. Januar 2011 von Thomas Büdinger

Dezember ist Spendenzeit. Man wird rund um die Uhr in Newslettern daran erinnert, dass es Projekte gibt, die Unterstützung benötigen. Ich wollte diesmal auch wieder einen Obolus für eine gute Sache entrichten, nur diesmal dachte ich an eine Sachspende. Da mich vor allem die Beiträge von Hannes Jaenicke zu Gorillas und Orang Utans im ZDF beeindrucken und ich den Einsatz für eine bessere Umwelt befürworte, wollte ich drei Gemälde von Menschenaffen, die 2007 im Rahmen eines Kunstwettbewerbs entstanden, gerne einer Organisation vermachen, die sich für den Schutz des Regenwaldes einsetzt. Die Idee war, dass ich die Bilder im Wert von je 160 € an diese Organisation spende und die Organisation mit einer Versteigerung der Gemälde versucht einen höchstmöglichen Ertrag zu erzielen. Ich habe mich angeboten, diese Aktion zu bewerben, damit im Vorfeld möglichst viele Interessenten von dieser Versteigerung wissen. Alles was ich als Antwort in einer E-Mail zurück bekam war: „Lieber Herr Büdinger, wir können keine Auktionen machen.“ Das wars.

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Mit einem alten Handy Gorillas retten

Freitag, 12. November 2010 von Thomas Büdinger

Was hat ein Mobiltelefon mit einem Gorilla zu tun? Und wie lässt sich mit einem alten Handy ein Gorilla retten?

Berggorillas zählen mit knapp über 700 Individuen zu den am stärksten gefährdeten Arten auf unserem Planeten. Die Zoogesellschaft Frankfurt setzt sich für den Schutz dieser Art ein und hat 2009 begonnen, Handys für Gorillas zu sammeln. In unseren Handys sind Kondensatoren enthalten, die u.a. aus dem Metall Tantal hergestellt werden. Der Rohstoff für Tantal ist das Roherz Coltan, dessen Vorkommen in der Demokratischen Republik Kongo besonders hoch ist. Der illegale Abbau von Coltan und fehlende Kontrollmechanismen für den Abbau gefährden die Gorilla Populationen in der unmittelbaren Umgebung.

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Blog Action Day 2010 – Wasser

Mittwoch, 06. Oktober 2010 von Thomas Büdinger

Das diesjährige Thema des Blog Action Days ist Wasser. Schaut Euch das Video dazu an und nehmt am 15. Oktober am Blog Action Day 2010 teil. Registriert Euer Blog jetzt. Mehr Infos unter http://blogactionday.change.org/

Blog Action Day 2010: Water from Blog Action Day on Vimeo.

Kunst- und Umweltaktion Malen für Wale

Montag, 18. Januar 2010 von Thomas Büdinger

Ich bin mir wohl bewusst darüber, dass dieser Beitrag einige Kritiker auf die Tagesordnung rufen wird, aber gerade deswegen ist er mir so wichtig. Gestern erhielt ich eine E-Mail von einem Herrn Andreas Morlok. Er ist der Geschäftsführer von ProWal (Projekt Walschutzaktionen) einer gemeinnützigen Körperschaft zum Schutz der Meeresumwelt und der Meeressäuger. Herr Morlok ruft in dieser E-Mail und auch auf der Website von ProWal zu einem Projekt auf, das sich Malen für Wale nennt. Durch den Verkauf von gespendeten Bildern soll eine spektakuläre Aktion finanziert werden, denn Andreas Morlok will im Winter 2011/2012 mit einem Ruderboot den Atlantik überqueren. Bisher haben einige Künstler 23 Arbeiten eingereicht, die ab Mitte Februar bei ebay versteigert werden sollen.

Eine leider auch bedrohte Spezies, der Künstler, wird in dieser Aktion gebeten, eine Spende in Form eines Gemäldes abzugeben. Ernüchternd ist das durchschnittliche Jahreseinkommen von bildenden Künstlern, das bei der Künstlersozialkasse zum 1.1.2009 bei 12737 Euro lag. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich bin unbedingt für den Umweltschutz und die Unterstützung von solchen Projekten, aber ich frage mich ernsthaft, ob bildende Künstler die richtige Zielgruppe sind, um sie als Spender für solch ein Projekt zu gewinnen. Ein unbekannter Künstler erhofft sich ein Podium, wenn er an solchen Aktionen teilnimmt, deshalb möchte ich Werbung für diese Aktion machen, damit nicht nur Geld für die Wal-Aktion in die Kasse kommt, sondern die eingereichten Arbeiten ihre Anerkennung finden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Künstler, die sich für die Teilnahme entschlossen haben, von Lesern dieses Beitrages unterstützt würden. Dies funktioniert wohl am besten über die Mundpropaganda der sozialen Netzwerke, daher bitte auf Twitter, Facebook und Co. weitersagen. Ziel soll sein, die Bilder einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen und möglichst hohe Gebote bei der Versteigerung zu erzielen. Wer also finanziell potente, an der Umwelt und Kunst interessierte Freunde hat, sollte ihnen jetzt schon einmal Bescheid sagen. So ist sowohl der Reputation der Künstler, als auch dem Wal-Projekt geholfen.

Thematisch ähnliche Beiträge.

Licht aus? Hirn an!

Samstag, 08. Dezember 2007 von Thomas Büdinger

Nachdem „Klimakatastrophe“ das Wort des Jahres 2007 ist, hoffe ich, dass sich im Laufe der nächsten Zeit etwas mehr hinsichtlich Klimaschutz tut. Heute ist die bundesweite Aktion „Licht aus“. Ich bin etwas hin und her gerissen, was solche Aktionen angeht, denn die Unternehmen die gestern noch Energievergeuder und Umweltverschmutzer waren, unterstützen, um ihr Image wieder etwas aufzupolieren, schnell solche Aktionen wie diese. Das hat etwas heuchlerisches, aber hinlänglich den Randeffekt, dass sich solche Unternehmen selbst unter Druck setzen etwas für das Klima zu tun. Man stelle sich nur vor, Google würde eine Schlagzeile bekommen, die das Unternehmen als Energiesünder entlarvt, wo sie sich heute mit einer schwarzen Startseite für die Aktion stark machen.

Auch Al Gores Popularität nimmt erstaunlicherweise im Zuge des Trendwortes „Klimaschutz“ zu und bekommt den Friedensnobelpreis. Das finde ich gut, aber er hat schon 1992 ein Buch mit dem Titel „Wege zum Gleichgewicht“ geschrieben und die Auswirkungen auf die Umwelt beschrieben. Und wenn man auf diese Zeit zurückblickt, kann man nur feststellen, dass in 13 Jahren von Seiten der Erdbevölkerung nicht wirklich viel passiert ist.

Freuen wir uns also darüber, dass das Klima im Trend ist und tun unseren Teil dazu. Schalten wir unser Hirn an. Denn Klimaschutz fängt nicht beim Lichtausschalten an. Gehen wir verantwortungsvoll mit unserem Handeln um und das jeden Tag und ein Leben lang. Das heißt für mich, den richtigen Energieanbieter wählen, regionale Produkte kaufen, das Auto nicht für jeden kleinen Weg nutzen, … Mittlerweile ärgere ich mich über jedes vermeintlich europäische Produkt, dass aus China kommt. Man erinnere sich nur an den Spielzeugskandal mit vergifteten Spielzeugen aus chinesischer Produktion. Glaubt irgendjemand, dass die chinesischen Produzenten mit ihrer Umwelt verantwortungsvoll umgehen, wenn sie Toxine schon an ihre Kundschaft ausliefern. Auch wenn die chinesische Regierung dieses Jahr versprochen hat, sich vermehrt um die Umwelt zu kümmern, bleibt für mich hier ein riesiges Verbesserungspotential für eines der größten Länder der Erde.

Um den Blick etwas auf unsere Erdmitbewohner zu erweitern, möchte ich gerne wie im Blog Action Day angekündigt, eine Portraitserie von Regenwaldbewohnern vorstellen, die uns so nahe sind wie keine andere Art und stark bedroht sind.

Berggorilla

Berggorilla, 40cm x 40cm, Öl auf Leinwand

Orang Utan

Orang Utan

Bonobo

Bonobo

Adieu Regenwald, adieu Orang Utan, adieu Mensch

Montag, 15. Oktober 2007 von Thomas Büdinger

Heute ist Blog Action Day und ich habe lange überlegt, was ich als Künstler für eine Idee transportieren könnte. Seit langer Zeit beschäftigt sorgsame Menschen, das Klima und seine drastischen Veränderungen durch Raubbau an der Natur. Ich begann mich also speziell für den Regenwald zu interessieren, der als grüne Lunge der Erde täglich um viele Hektar durch Brandrodung reduziert wird.

Ich fand einen Artikel der „Neuen Rheinischen Zeitung“ über Biodiesel. Der Grundstoff für dieses Biodiesel und diesen Artikel ist Palmöl, dessen Anbau in Indonesien eine kontinuierliche Zerstörung und Reduzierung von Lebensraum für viele bedrohte Arten hervorruft. Zitat NRHZ: „… Seit 1999 wurde die Plantagenfläche von drei auf weit über fünf Millionen Hektar ausgedehnt…“. Das sind zwei Millionen Hektar in 8 Jahren. Um einmal den bekannten Vergleich der Fußballfelder heranzuziehen: das sind 312500 Fußballfelder pro Jahr, die gerodet wurden.

Pervers dabei ist, dass nicht nur die Brandrodung der Wälder unglaubliche Mengen an CO2 produziert, sondern auch der spätere Abbau von Palmöl, das als Brennstoff her hält und erneut CO2 emittiert. Ganz zu schweigen, was die Rodung für Nebenwirkungen für die dortige Tierwelt mit sich bringt. Die ohnehin weltweit vom Aussterben bedrohten Orang Utan sind leidtragende dieses Wahnsinns. Mir gefriert dabei das Blut in den Adern.

Was ist eigentlich mit den Unternehmen, die sich vor nicht allzu langer Zeit für den Regenwald einsetzten. War alles nur ein Marketing-Gag? Ich war also am Wochenende auf der Website von Krombacher, wo man lediglich in den Pressearchiven von 2003 Informationen über die Marketingkampagne von damals erhält. Die Nachhaltigkeit dieser Kampagne ist also eher fragwürdig. Frei nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ hat sich Krombacher sicherlich eine Pole-Position im Biermarkt gesichert. Na denn Prost. Was Herrn Jauch betrifft, der diese Kampagne mit seinen Spots unterstützte kann ich leider nichts sagen, aber vielleicht kommt man seitens Krombacher, was die Wichtigkeit dieses Themas angeht wieder einmal zur Besinnung und tut etwas für unseren Lebensraum. Vielleicht nicht so platt wie damals, was ja bekanntlich zum Verbot dieser Werbung führte.

Unglücklicherweise steht am Ende dieser Kette der Mensch, der noch nicht verstanden hat, dass nach Ausrottung der bedrohten Arten, seine eigene Spezies nicht mehr weit vom Untergang ist.

Mein Entschluss für den heutigen Tag steht fest, ich werde eine Lanze für bedrohte Arten brechen und eine kleine Serie von Portraits von Primaten, wie dem Orang Utan beginnen. Ich möchte alle Menschen die diesen Artikel lesen aufrufen, sich für eines der Regenwald Projekte der u.a. Links zu engagieren und für die Rettung unseres Klimas und unseres Lebensraums Erde beizutragen.

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