Thomas Büdinger


Freie Malerei und Auftragsmalerei

Kunst- und Umweltaktion Malen für Wale

Montag, 18. Januar 2010 von t.buedinger

Ich bin mir wohl bewusst darüber, dass dieser Beitrag einige Kritiker auf die Tagesordnung rufen wird, aber gerade deswegen ist er mir so wichtig. Gestern erhielt ich eine E-Mail von einem Herrn Andreas Morlok. Er ist der Geschäftsführer von ProWal (Projekt Walschutzaktionen) einer gemeinnützigen Körperschaft zum Schutz der Meeresumwelt und der Meeressäuger. Herr Morlok ruft in dieser E-Mail und auch auf der Website von ProWal zu einem Projekt auf, das sich Malen für Wale nennt. Durch den Verkauf von gespendeten Bildern soll eine spektakuläre Aktion finanziert werden, denn Andreas Morlok will im Winter 2011/2012 mit einem Ruderboot den Atlantik überqueren. Bisher haben einige Künstler 23 Arbeiten eingereicht, die ab Mitte Februar bei ebay versteigert werden sollen.

Eine leider auch bedrohte Spezies, der Künstler, wird in dieser Aktion gebeten, eine Spende in Form eines Gemäldes abzugeben. Ernüchternd ist das durchschnittliche Jahreseinkommen von bildenden Künstlern, das bei der Künstlersozialkasse zum 1.1.2009 bei 12737 Euro lag. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich bin unbedingt für den Umweltschutz und die Unterstützung von solchen Projekten, aber ich frage mich ernsthaft, ob bildende Künstler die richtige Zielgruppe sind, um sie als Spender für solch ein Projekt zu gewinnen. Ein unbekannter Künstler erhofft sich ein Podium, wenn er an solchen Aktionen teilnimmt, deshalb möchte ich Werbung für diese Aktion machen, damit nicht nur Geld für die Wal-Aktion in die Kasse kommt, sondern die eingereichten Arbeiten ihre Anerkennung finden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Künstler, die sich für die Teilnahme entschlossen haben, von Lesern dieses Beitrages unterstützt würden. Dies funktioniert wohl am besten über die Mundpropaganda der sozialen Netzwerke, daher bitte auf Twitter, Facebook und Co. weitersagen. Ziel soll sein, die Bilder einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen und möglichst hohe Gebote bei der Versteigerung zu erzielen. Wer also finanziell potente, an der Umwelt und Kunst interessierte Freunde hat, sollte ihnen jetzt schon einmal Bescheid sagen. So ist sowohl der Reputation der Künstler, als auch dem Wal-Projekt geholfen.

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Licht aus? Hirn an!

Samstag, 08. Dezember 2007 von t.buedinger

Nachdem “Klimakatastrophe” das Wort des Jahres 2007 ist, hoffe ich, dass sich im Laufe der nächsten Zeit etwas mehr hinsichtlich Klimaschutz tut. Heute ist die bundesweite Aktion “Licht aus”. Ich bin etwas hin und her gerissen, was solche Aktionen angeht, denn die Unternehmen die gestern noch Energievergeuder und Umweltverschmutzer waren, unterstützen, um ihr Image wieder etwas aufzupolieren, schnell solche Aktionen wie diese. Das hat etwas heuchlerisches, aber hinlänglich den Randeffekt, dass sich solche Unternehmen selbst unter Druck setzen etwas für das Klima zu tun. Man stelle sich nur vor, Google würde eine Schlagzeile bekommen, die das Unternehmen als Energiesünder entlarvt, wo sie sich heute mit einer schwarzen Startseite für die Aktion stark machen.

Auch Al Gores Popularität nimmt erstaunlicherweise im Zuge des Trendwortes “Klimaschutz” zu und bekommt den Friedensnobelpreis. Das finde ich gut, aber er hat schon 1992 ein Buch mit dem Titel “Wege zum Gleichgewicht” geschrieben und die Auswirkungen auf die Umwelt beschrieben. Und wenn man auf diese Zeit zurückblickt, kann man nur feststellen, dass in 13 Jahren von Seiten der Erdbevölkerung nicht wirklich viel passiert ist.

Freuen wir uns also darüber, dass das Klima im Trend ist und tun unseren Teil dazu. Schalten wir unser Hirn an. Denn Klimaschutz fängt nicht beim Lichtausschalten an. Gehen wir verantwortungsvoll mit unserem Handeln um und das jeden Tag und ein Leben lang. Das heißt für mich, den richtigen Energieanbieter wählen, regionale Produkte kaufen, das Auto nicht für jeden kleinen Weg nutzen, … Mittlerweile ärgere ich mich über jedes vermeintlich europäische Produkt, dass aus China kommt. Man erinnere sich nur an den Spielzeugskandal mit vergifteten Spielzeugen aus chinesischer Produktion. Glaubt irgendjemand, dass die chinesischen Produzenten mit ihrer Umwelt verantwortungsvoll umgehen, wenn sie Toxine schon an ihre Kundschaft ausliefern. Auch wenn die chinesische Regierung dieses Jahr versprochen hat, sich vermehrt um die Umwelt zu kümmern, bleibt für mich hier ein riesiges Verbesserungspotential für eines der größten Länder der Erde.

Um den Blick etwas auf unsere Erdmitbewohner zu erweitern, möchte ich gerne wie im Blog Action Day angekündigt, eine Portraitserie von Regenwaldbewohnern vorstellen, die uns so nahe sind wie keine andere Art und stark bedroht sind.

Berggorilla

Berggorilla, 40cm x 40cm, Öl auf Leinwand

Orang Utan

Orang Utan

Bonobo

Bonobo

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Adieu Regenwald, adieu Orang Utan, adieu Mensch

Montag, 15. Oktober 2007 von t.buedinger

Heute ist Blog Action Day und ich habe lange überlegt, was ich als Künstler für eine Idee transportieren könnte. Seit langer Zeit beschäftigt sorgsame Menschen, das Klima und seine drastischen Veränderungen durch Raubbau an der Natur. Ich begann mich also speziell für den Regenwald zu interessieren, der als grüne Lunge der Erde täglich um viele Hektar durch Brandrodung reduziert wird.

Ich fand einen Artikel der “Neuen Rheinischen Zeitung” über Biodiesel. Der Grundstoff für dieses Biodiesel und diesen Artikel ist Palmöl, dessen Anbau in Indonesien eine kontinuierliche Zerstörung und Reduzierung von Lebensraum für viele bedrohte Arten hervorruft. Zitat NRHZ: “… Seit 1999 wurde die Plantagenfläche von drei auf weit über fünf Millionen Hektar ausgedehnt…”. Das sind zwei Millionen Hektar in 8 Jahren. Um einmal den bekannten Vergleich der Fußballfelder heranzuziehen: das sind 312500 Fußballfelder pro Jahr, die gerodet wurden.

Pervers dabei ist, dass nicht nur die Brandrodung der Wälder unglaubliche Mengen an CO2 produziert, sondern auch der spätere Abbau von Palmöl, das als Brennstoff her hält und erneut CO2 emittiert. Ganz zu schweigen, was die Rodung für Nebenwirkungen für die dortige Tierwelt mit sich bringt. Die ohnehin weltweit vom Aussterben bedrohten Orang Utan sind leidtragende dieses Wahnsinns. Mir gefriert dabei das Blut in den Adern.

Was ist eigentlich mit den Unternehmen, die sich vor nicht allzu langer Zeit für den Regenwald einsetzten. War alles nur ein Marketing-Gag? Ich war also am Wochenende auf der Website von Krombacher, wo man lediglich in den Pressearchiven von 2003 Informationen über die Marketingkampagne von damals erhält. Die Nachhaltigkeit dieser Kampagne ist also eher fragwürdig. Frei nach dem Motto “Tue Gutes und rede darüber” hat sich Krombacher sicherlich eine Pole-Position im Biermarkt gesichert. Na denn Prost. Was Herrn Jauch betrifft, der diese Kampagne mit seinen Spots unterstützte kann ich leider nichts sagen, aber vielleicht kommt man seitens Krombacher, was die Wichtigkeit dieses Themas angeht wieder einmal zur Besinnung und tut etwas für unseren Lebensraum. Vielleicht nicht so platt wie damals, was ja bekanntlich zum Verbot dieser Werbung führte.

Unglücklicherweise steht am Ende dieser Kette der Mensch, der noch nicht verstanden hat, dass nach Ausrottung der bedrohten Arten, seine eigene Spezies nicht mehr weit vom Untergang ist.

Mein Entschluss für den heutigen Tag steht fest, ich werde eine Lanze für bedrohte Arten brechen und eine kleine Serie von Portraits von Primaten, wie dem Orang Utan beginnen. Ich möchte alle Menschen die diesen Artikel lesen aufrufen, sich für eines der Regenwald Projekte der u.a. Links zu engagieren und für die Rettung unseres Klimas und unseres Lebensraums Erde beizutragen.

Weiterführende Links:

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Am 15. Oktober ist Blog-Action-Day!

Dienstag, 11. September 2007 von t.buedinger

Am 15. Oktober findet zum Thema Umwelt der Blog-Action-Day statt. Ziel ist, am Stichtag einen Artikel zum Thema Umwelt zu verfassen, um die Öffentlichkeit auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Bisher haben sich 4597 Blogger angemeldet und mein Blog wird hoffentlich auch dabei sein.

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