Im Jahr 2009 habe ich festgestellt, dass Kunst ein Luxusartikel ist. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren gab es einen deutlichen Rückgang an Nachfragen für Auftragsarbeiten. Und das trotz Popularitätsgewinn meiner Website. Aus diesem Grund starte ich zwei Votings mit den folgenden Themen.
Haben Sie gerne Bilder und Objekte um sich, die Sie inspirieren? Ist Kunst für Sie am Arbeitsplatz oder zu Hause wichtig? Oder reicht Ihnen ein Bildband Ihrer Lieblingskünstlers oder ein Ausstellungsbesuch? Oder haben Sie so gar nichts für das Schöngeistige übrig?
Trifft eine der ersten Fragen auf Sie zu, dann möchte ich Ihnen folgende Frage stellen:
Sind Sie an Gemälden für Ihre Wohnräume oder Arbeitsräume interessiert, dann besteht die Möglichkeit ein Bild zu mieten. Das ist für Sie nichts Neues, Sie haben solch einen Service bereits in Anspruch genommen? Oder haben Sie vielleicht nie darüber nachgedacht? Für diejenigen, die meinen das Geld wäre futsch, gibt es Modelle, wie man den Erwerb eines Bildes über die Mietzeit realisieren kann. Sie hätten die Möglichkeit vor einem Kauf mehrere Bilder zu testen. Oder kaufen Sie lieber gleich, aus dem Bauch heraus?
Mehr zu Bildermiete und Bilderleasing erfahren Sie hier.
Das Voting läuft noch bis zum 31. Januar 2009.
Nach einem prima Tag mit meinem Sohn, bleibt mir eigentlich nichts weiter übrig als mich vor den Arbeiten eines Vierjährigen zu verneigen und sie mit stolz hier zu präsentieren.
Das erste Bild trägt den Titel “Großvater aus Amerika”. Den Titel des Bildes teilte er mir ohne zu Zögern mit.
Das zweite Bild trägt den Titel “Nenschi”. Warum wollte mir der Künstler nicht beantworten, aber da schlägt er scheinbar nach dem Vater. Was ich sehr erstaunlich finde, ist der farbenfrohe Bildaufbau und der eigene Stil, der sich bereits durchsetzt. Ich würde seine Bilder mittlerweile aus einer Vielzahl anderer jederzeit erkennen. In jedem Fall bin ich sein größter Fan und Bewunderer. Er malt frei von der Leber weg und tut dies mit einem unsagbaren Spaß. Die Bilder hat er im Übrigen selbständig abgelichtet.
Sollte mein Sohn in Zukunft eine andere Passion haben, werde ich ihn natürlich nach besten Kräften unterstützen. Vorerst bin ich aber glücklich, dass er mit der Malerei so viel Freude entwickelt. Wir werden sehen was die Zeit noch bringt.
Ich habe nach längerer Pause ein neues Bild begonnen. Die Kusspüppchen eines Freundes haben mich dazu inspiriert. Für den Hintergrund stelle ich mir weiße Margeriten vor. Oder doch weiße Rosen? Na egal, die Welt braucht jedenfalls Liebe.
|
Als ich Edward B. Gordons Blog sah war mir nicht ganz klar, dass es mehrere Künstler gibt, die sich bei www.dailypainters.com zusammengeschlossen haben und jeden Tag die Herausforderung eines neuen Bildes annehmen. Momentan scheinen es um die 100 Künstler zu sein, die jeden Tag in ihrem eigenen Blog das Bild des Tages ausstellen. Die Bilder sind aufgrund der selbstauferlegten Frist in der Regel kleinformatig und überschreiten seltenst die Seitenlänge von 30cm.
Der Gedanke sich ein wenig selbst unter Druck zu setzen gefällt mir einerseits sehr gut, andererseits glaube ich nicht, dass ich die Disziplin hätte, wirklich jeden Tag ein Bild anzugehen und fertigzustellen. Ich kann nur sagen, dass ich den Hut vor diesen Malern ziehe und die Ergebnisse wirklich sehenswert sind.
Beim Stöbern im Web bin ich wieder einmal fündig geworden. Ein Jackson Pollock den man selbst malen kann, ohne dass man sich das komplette Atelier oder gar das Wohnzimmer versaut. Schließlich hat nicht jeder eine Scheune wie der gute alte Jackson.
Um ein Drip-Painting zu erzeugen muss man einen Browser mit Flash-Plugin besitzen und schon kann es losgehen. Man führt den Mauszeiger über die Leinwand und je nach Geschwindigkeit tröpfelt die Farbe einmal mehr und einmal weniger auf den Untergrund. Klickt man mit der linken Maustaste wechselt die Farbe und man kann so seinen eigenen virtuellen Pollock erstellen. Die Programmierung stammt im übrigen von Miltos Manetas und ist in voller Größe über den Link unten zu finden.
Als ich auf sein Blog stiess, war ich von der Idee unglaublich begeistert und zugegebenermaßen auch ein wenig neidisch. Edward B. Gordon hat sich als Ziel gesetzt, ein Bild pro Tag in seinem Weblog zu veröffentlichen. Die Bilder sind 15cm x 15cm groß und enthalten entweder Szenen aus dem täglichen Leben oder sind Stilleben mit Gegenständen des täglichen Lebens.
Edward B. Gordons Absicht ist erschwingliche Kunst zu verkaufen, also ist jedes Bild für 100 Euro erhältlich und kann via E-Mail bestellt werden.
Die Aktion läuft seit dem 20. November und soll 6 Monate dauern. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es danach weiter geht.