… ist das was ich dachte, als ich den Beitrag von Gerald Pechoc zum Thema Ist die Artothek der Tod für den Bilderverkauf? las. Wie kann es sein, dass eine Artothek Pro Bild und Monat 2,50 Euro einschließlich Versicherungsgebühr anbietet? Mit einem Budget von 25 Euro könnte man sich 10 Originalgrafiken pro Monat ins Haus hängen, ohne dass es jemandem mit mittleren Einkommen besonders weh täte. Wie soll jemand, der ausschließlich von der Kunst lebt, jemals ein Bild an den/die Mann/Frau bringen?
Die eindeutig besser verdienenden Menschen in Österreich und Deutschland würden sich wohl kaum ein Bild eines unbekannten Künstlers kaufen, während die Mitte nun ein Angebot bekommt, das den unbekannten Künstlern völlig den Garaus macht. Selbst die unter uns, die Bilder zur Miete anbieten, haben kaum noch die Chance, diese bei solchen Dumpingpreisen los zu werden.
Ich habe die glückliche Situation, die Kunst im Nebenberuf auszuüben und meinen Lebensunterhalt woanders zu verdienen. Aber auch ich versuche mit Ideen und Anstrengungen eine gewisse Bestätigung für mein Tun zu bekommen. Leider im letzten Jahr recht erfolglos. Daher möchte ich mit diesem Beitrag gerne eine Lanze für die brechen, die den Mut aufbringen, ihren Lebensunterhalt alleine mit der Kunst zu bestreiten.
Wer regelmäßig mehr über Gerald Pechoc wissen möchte, kann seinem Twitterprofil @kreativnix folgen.
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Es stimmt, dass sich viele Leute gerne Kunst kaufen möchten, sich diese aber nicht leisten können. Das ist aber oft auch deshalb, weil die Leute ein bestimmtes Bild im Kopf haben und unbedingt das haben möchten, wenn man sie fragt. Ich glaube aber, wenn man ein Bild sieht, dass einem einfach gefällt und es einen Platz in den Räumlichkeiten finden würde, dann würde man sich das Bild auch kaufen, egal ob das nun von einem bekannten oder unbekannten Maler ist. Und jene, die Bilder von einem bestimmten Künstler kaufen, die haben die Absicht zu sammeln – in den meisten Fällen jedenfalls.
Kommentar: Werner – 18. März 2010 @ 09:56