Im letzten Blogpost Kunst im Taschenformat stellte ich die Frage Warum benötigt Ihr genau diese Tasche?
Nach dem Motto Tasche gegen Leistung gab es sieben TeilnehmerInnen, die mit Ihren Kommentaren argumentierten, warum ausgerechnet sie diese Tasche haben sollten. Erst einmal ein herzliches Danke für die beigetragenen Argumente, auch an die beiden Nichtfinalistinnen.
Die Idee war, die fünf originellsten Kommentare hier in einem Voting öffentlich bewerten zu lassen. Unter den eingegangenen Beiträgen fiel es mir äußert schwer, die fünf Spitzenreiter zu ermitteln. Das Bewertungskriterium neben der Originalität war die Überzeugungskraft.
Hier nun die fünf Finalisten in chronologischer Reihenfolge: (weiterlesen…)
Frei nach dem Motto “Tasche gegen Leistung” kann man sich diese Tasche verdienen, wenn Ihr mir bis 4. April 2010 stichhaltig und originell erklären könnt, warum Ihr genau diese Tasche unbedingt benötigt.
So und jetzt los. Warum benötigt Ihr genau diese Tasche?
In Zusammenarbeit mit dem Hochtaunuskreis und der Stadt Bad Homburg, findet in der Galerie Artlantis und im Gotischen Haus in Bad Homburg die Ausstellung “Blockade” statt. Schülerinnen und Schüler aus 15 weiterführenden Schulen des Hochtaunuskreises stellen Ihre Arbeiten zu diesem Thema vor.

Eröffnet wird die Ausstellung von Landrat Ulrich Krebs in der Galerie Artlantis am Freitag, 12. Februar, 20:00 Uhr.
Galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6, Bad-Homburg-Dornholzhausen
Gotisches Haus, Gotische Allee 1, Bad Homburg-Dornholzhausen
13. – 28. Februar 2010
Di, Do, Fr, Sa 14:00 – 17:00 Uhr
Mi 14:00 – 19:00 Uhr
So 12:00 – 18:00 Uhr
… ist das was ich dachte, als ich den Beitrag von Gerald Pechoc zum Thema Ist die Artothek der Tod für den Bilderverkauf? las. Wie kann es sein, dass eine Artothek Pro Bild und Monat 2,50 Euro einschließlich Versicherungsgebühr anbietet? Mit einem Budget von 25 Euro könnte man sich 10 Originalgrafiken pro Monat ins Haus hängen, ohne dass es jemandem mit mittleren Einkommen besonders weh täte. Wie soll jemand, der ausschließlich von der Kunst lebt, jemals ein Bild an den/die Mann/Frau bringen?
Die eindeutig besser verdienenden Menschen in Österreich und Deutschland würden sich wohl kaum ein Bild eines unbekannten Künstlers kaufen, während die Mitte nun ein Angebot bekommt, das den unbekannten Künstlern völlig den Garaus macht. Selbst die unter uns, die Bilder zur Miete anbieten, haben kaum noch die Chance, diese bei solchen Dumpingpreisen los zu werden.
Ich habe die glückliche Situation, die Kunst im Nebenberuf auszuüben und meinen Lebensunterhalt woanders zu verdienen. Aber auch ich versuche mit Ideen und Anstrengungen eine gewisse Bestätigung für mein Tun zu bekommen. Leider im letzten Jahr recht erfolglos. Daher möchte ich mit diesem Beitrag gerne eine Lanze für die brechen, die den Mut aufbringen, ihren Lebensunterhalt alleine mit der Kunst zu bestreiten.
Wer regelmäßig mehr über Gerald Pechoc wissen möchte, kann seinem Twitterprofil @kreativnix folgen.
Verwandte Artikel: Bis zu 30 Gemälde pro Tag und 30 Cent pro Bild?
Im Jahr 2009 habe ich festgestellt, dass Kunst ein Luxusartikel ist. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren gab es einen deutlichen Rückgang an Nachfragen für Auftragsarbeiten. Und das trotz Popularitätsgewinn meiner Website. Aus diesem Grund starte ich zwei Votings mit den folgenden Themen.
Haben Sie gerne Bilder und Objekte um sich, die Sie inspirieren? Ist Kunst für Sie am Arbeitsplatz oder zu Hause wichtig? Oder reicht Ihnen ein Bildband Ihrer Lieblingskünstlers oder ein Ausstellungsbesuch? Oder haben Sie so gar nichts für das Schöngeistige übrig?
Trifft eine der ersten Fragen auf Sie zu, dann möchte ich Ihnen folgende Frage stellen:
Sind Sie an Gemälden für Ihre Wohnräume oder Arbeitsräume interessiert, dann besteht die Möglichkeit ein Bild zu mieten. Das ist für Sie nichts Neues, Sie haben solch einen Service bereits in Anspruch genommen? Oder haben Sie vielleicht nie darüber nachgedacht? Für diejenigen, die meinen das Geld wäre futsch, gibt es Modelle, wie man den Erwerb eines Bildes über die Mietzeit realisieren kann. Sie hätten die Möglichkeit vor einem Kauf mehrere Bilder zu testen. Oder kaufen Sie lieber gleich, aus dem Bauch heraus?
Mehr zu Bildermiete und Bilderleasing erfahren Sie hier.
Das Voting läuft noch bis zum 31. Januar 2009.
Kurz vor Weihnachten kommt wieder die Zeit, in der man krampfhaft überlegt, was man seinen Lieben schenkt. Ich habe natürlich ein paar passende Ideen parat, sonst hätte ich diesen Post nicht geschrieben.
Ich habe momentan Kunsttaschen, Kunstdrucke, Gemälde und Auftragsgemälde im Angebot. Warum nicht den Eltern mal ein schönes Auftragsbild schenken. Vaters liebsten Hund, ein Bild von den Enkeln oder ein Portrait von sich selbst.
Da es erfahrungsgemäß recht knapp wird, wenn ein Auftragsbild zum 24. Dezember fertig sein soll und der November bereits begonnen hat, empfehle ich natürlich GUTSCHEINE.
Ein Gutschein hat auch noch weitere Vorzüge. Man muss sich auf kein Geschenk festlegen. Es bleibt also die freie Wahl in meinem Angebot. Und wer bis 22. Dezember 2009 einen Gutschein kauft, muss nur 90% vom Wert bezahlen.
Bsp.: Wer einen Gutschein für einen Wert von 100 € bestellt, muss nur 90 € bezahlen. Kaufen kann der Beschenkte dann für 100 €.
Eingelöst werden dürfen die Gutscheine dann ab dem 28. Dezember 2009.
Viel Spaß beim Gutscheinkauf
In der Vorbereitung diskutierten die Künstler die alljährliche gemeinsame Ausstellung, zu der sich ihre Künste jeweils auch einem gemeinsamen Thema widmen, und nach angeregter Debatte wurde endlich entschieden: Küsten. Künste zeigen Küsten. Und so vielfältig sich Küsten in ihrer Gestaltung zeigen, so vielfältig das Thema interpretiert werden kann, so vielfältig werden die Arbeitsergebnisse sein. Ein spannungsreicher Bogen von Küste zu Küste.

Die Kulturdezernentin der Stadt Bad Homburg, Frau Beate Fleige, eröffnet die Ausstellung.
Galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6, Bad-Homburg-Dornholzhausen
14. November – 6. Dezember 2009
Freitags 15:00 – 18:00 Uhr, Samstags und Sonntags 11:00 – 18:00 Uhr
Nach einem prima Tag mit meinem Sohn, bleibt mir eigentlich nichts weiter übrig als mich vor den Arbeiten eines Vierjährigen zu verneigen und sie mit stolz hier zu präsentieren.
Das erste Bild trägt den Titel “Großvater aus Amerika”. Den Titel des Bildes teilte er mir ohne zu Zögern mit.
Das zweite Bild trägt den Titel “Nenschi”. Warum wollte mir der Künstler nicht beantworten, aber da schlägt er scheinbar nach dem Vater. Was ich sehr erstaunlich finde, ist der farbenfrohe Bildaufbau und der eigene Stil, der sich bereits durchsetzt. Ich würde seine Bilder mittlerweile aus einer Vielzahl anderer jederzeit erkennen. In jedem Fall bin ich sein größter Fan und Bewunderer. Er malt frei von der Leber weg und tut dies mit einem unsagbaren Spaß. Die Bilder hat er im Übrigen selbständig abgelichtet.
Sollte mein Sohn in Zukunft eine andere Passion haben, werde ich ihn natürlich nach besten Kräften unterstützen. Vorerst bin ich aber glücklich, dass er mit der Malerei so viel Freude entwickelt. Wir werden sehen was die Zeit noch bringt.
Ich weiss es wurde schon zu hauf über Banksy in den Medien berichtet, aber man kommt leider ganz schwer an ihm vorbei. Zwei Video-Clips möchte ich hier gerne zeigen, die mir persönlich ganz besonders gut gefallen.
Einmal den Clip von Banksys Aktion in Disneyland wo er eine aufblasbare Puppe in Guantanomo-Häftlingsoverall in ein Achterbahn-Gelände schmuggelt.
Und schließlich noch das Unterjubeln seiner eigenen 500 Paris Hilton CDs in 42 Plattenläden in Groß Britannien. Gerüchten zufolge haben die CDs bei Ebay bereits Rekordpreise erzielt.
Nach wie vor agiert der Street-Art Künstler im Verborgenen. Zum einen hat er das Problem, dass er die Grenzen der Legalität gelegentlich überschreitet, zum anderen macht es seine Arbeit natürlich um einiges reizvoller, wenn er das Geheimnis seiner Person nicht lüftet. Das Phantom weiss sich eben zu verkaufen. Es gibt noch weitere wunderbare Clips auf seiner eigenen Site, für die allerdings ein Quicktime-Player nötig ist. Aber die Installation lohnt sich gerade für das Einschmuggeln seiner eigenen Gemälde in weltbekannte Museen.
Rinpa steht für Menschen zusammenbringen und Eshidan im weitesten Sinn für Künstlergruppe. Die Gruppe Rinpa Eshidan rekrutiert sich aus Künstlern, die ihren gemeinsamen Weg gefunden haben sich künstlerisch auszudrücken.
Die wesentlichen Aktivitäten der Gruppe sind Live Painting Events, sowie das Drehen von Videoclips von Kunst in Aktion. Anstatt das fertiggestellte Projekt zu betrachten, liegt ihr Hauptaugenmerk im Erstellungsprozess, also der Erzeugung des Kunstwerks. Das Ziel der Gruppe ist es den Zuschauer in diesen Schaffensprozess mit den Videos einzubeziehen. Angeführt wird sie von Noiz-Davi (Yoshiaki Kusunoki) and Daisuke Yamamoto.
Im November 2005 stellten Daisuke und Noiz ein Team von Künstlern zusammen, um an verschiedenen Videoprojekten teilzunehmen, in denen ein Gemälde nach dem anderen erstellt wurde und durch Übermalen eines Teil des Bildes Platz für das folgende geschaffen wurde.
Und weil diese Videos so schön sind, möchte ich den von mir bei Youtube gefundenen Clip hier zeigen.