Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass ich ein besonderes Faible für Postkarten habe. Ich finde, sie sind ein Medium, das in Zeiten von Social-Media eine wunderbare Möglichkeit bietet, mit einem Medienbruch seine Kontakte in diesen Netzwerken zu überraschen.
Die Postkarte hat zudem eine völlig andere Rolle übernommen. Früher verschickte man Ansichtskarten. Doch im Zeitalter von Smartphones, wo mal schnell eine MMS oder E-Mail verschickt oder ein Bild bei Flickr hochgeladen ist, hat die Postkarte eher wieder einen Hauch des Ungewöhnlichen.
Begeistert von Postkartenprojekten, saß ich Mitte Januar am Rechner, um einige Google Alerts zu diesem Thema aufzuarbeiten, dabei stieß ich auf das small | world | ART | project. Das Projekt beruht auf dem von Stanley Milgram geprägten Kleine-Welt-Phänomen. Es geht um den Nachweis, dass jeder jeden über sechs Kontakte kennt. Im small | world | ART | project von Helene A. Schlöglmann und Christoph X. Musik soll jetzt spielerisch nachvollzogen werden, was Milgram 1967 herausfand.
Wer und wie man teilnehmen kann, erfährt man detailliert im Konzept des Projekts.
Wer auf dem Laufenden bleiben möchte kann auch Mitglied der Facebook Gruppe small | world | ART | project werden. Zurzeit hat die Gruppe 345 Mitglieder.
Ich bin mir wohl bewusst darüber, dass dieser Beitrag einige Kritiker auf die Tagesordnung rufen wird, aber gerade deswegen ist er mir so wichtig. Gestern erhielt ich eine E-Mail von einem Herrn Andreas Morlok. Er ist der Geschäftsführer von ProWal (Projekt Walschutzaktionen) einer gemeinnützigen Körperschaft zum Schutz der Meeresumwelt und der Meeressäuger. Herr Morlok ruft in dieser E-Mail und auch auf der Website von ProWal zu einem Projekt auf, das sich Malen für Wale nennt. Durch den Verkauf von gespendeten Bildern soll eine spektakuläre Aktion finanziert werden, denn Andreas Morlok will im Winter 2011/2012 mit einem Ruderboot den Atlantik überqueren. Bisher haben einige Künstler 23 Arbeiten eingereicht, die ab Mitte Februar bei ebay versteigert werden sollen.
Eine leider auch bedrohte Spezies, der Künstler, wird in dieser Aktion gebeten, eine Spende in Form eines Gemäldes abzugeben. Ernüchternd ist das durchschnittliche Jahreseinkommen von bildenden Künstlern, das bei der Künstlersozialkasse zum 1.1.2009 bei 12737 Euro lag. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich bin unbedingt für den Umweltschutz und die Unterstützung von solchen Projekten, aber ich frage mich ernsthaft, ob bildende Künstler die richtige Zielgruppe sind, um sie als Spender für solch ein Projekt zu gewinnen. Ein unbekannter Künstler erhofft sich ein Podium, wenn er an solchen Aktionen teilnimmt, deshalb möchte ich Werbung für diese Aktion machen, damit nicht nur Geld für die Wal-Aktion in die Kasse kommt, sondern die eingereichten Arbeiten ihre Anerkennung finden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Künstler, die sich für die Teilnahme entschlossen haben, von Lesern dieses Beitrages unterstützt würden. Dies funktioniert wohl am besten über die Mundpropaganda der sozialen Netzwerke, daher bitte auf Twitter, Facebook und Co. weitersagen. Ziel soll sein, die Bilder einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen und möglichst hohe Gebote bei der Versteigerung zu erzielen. Wer also finanziell potente, an der Umwelt und Kunst interessierte Freunde hat, sollte ihnen jetzt schon einmal Bescheid sagen. So ist sowohl der Reputation der Künstler, als auch dem Wal-Projekt geholfen.
Ein wunderbares Fundstück im Netz. Der Fotograf Phillip Toledano hat seinen 98jährigen Vater mit dem Fotoapparat bis zu seinem Tod begleitet und Bilder seiner Zuneigung und Liebe zu ihm festgehalten. Demnächst veröffentlicht er einen Bildband. Eine Vorabversion ist als Days with my father im WWW verfügbar.
Diese Fotoserie zeigt sehr intime Bilder, über deren Veröffentlichung ich sehr nachdenken würde, wenn es sich hier um meinen Vater handelte. Um so mehr berühren die Fotografien. Sie rufen sehr deutlich in Erinnerung, dass Alter und Tod jeden begleiten. Sie zeigen auch das reale Gesicht des Alterns, wie vergänglich Schönheit ist und dass sich die Fragestellungen des Alltags deutlich ändern.
Gefunden habe ich das ganze bei Ein letzter Brief.
Ich bin dankbar für mein Leben und die Zeit und Erinnerungen, die ich mit Menschen geteilt habe, die sich vor mir aus dem Leben verabschiedet haben und hoffe noch wunderbare Stunden mit den Menschen zu verbringen, die mir nahe stehen und die ich liebe.

Samstag, den 7. November, immer von 13 bis 18 Uhr.
Samstag, den 28. November (Adventssamstag)
Samstag, den 5. Dezember (Adventssamstag)
Samstag, den 12. Dezember (Adventssamstag)
Samstag, den 19. Dezember (Adventssamstag)
und drumherum der Frankfurter Weihnachtsmarkt.
Stell Deine Ideen & Produkte aus (Aufbau 12 Uhr)
oder komm zum Unterstützen & kauf dich glücklich.
Braubachstrasse 15, am Technischen Rathaus,
zwischen Römer, MMK & Schirn. Jan, 0163.6622059
jan[at]bluemmerling[punkt]de, www.madeinhappygermany.de
Ich habe bei Berlinbag zwei Taschen herstellen lassen, die ich aktuell bei DaWanda anbiete. Das Hirsch-Motiv und eine weitere Tasche mit dem Rosenbild. Die Taschen biete ich aktuell für 84,- Euro das Stück an.
Die Taschen fassen einen vollen großen Aktenordner in DIN A4. Ich benutze das Rosen-Modell täglich und es hat seinem meinem letzten Blogpost dazu keinerlei Macken. Die Taschen haben ein kleines Fach an der Vorderseite (unter der Klappe) in der Größe einer Postkarte. Hier bewahre ich in der Regel mein Handy auf. Innen gibt es noch einmal ein vorderes Fach für allerlei Kleinkram, wie Taschentücher, Stifte, Handyladegerät und Brieftasche und ein hinteres Fach, in dem man nochmal bequem einen Block in DIN A4 verstauen kann.
Wer Interesse hat kann hier schauen. Ein Klick auf die Bilder öffnet die jeweilige DaWanda Angebotsseite.
Sollten die Taschen bereits verkauft sein, würde mich Interessieren, ob es mehr Interesse an diesen oder weiteren Motiven gibt. Bestellungen nehme ich dann gerne über das Kontaktformular entgegen.
In der Vergangenheit überlegte ich immer wieder, ob man meine Arbeiten in irgendeiner Form auf eine Tasche drucken könnte. Die farbenfrohen und „etwas anderen“ Motive eignen sich prima, um Gebrauchsgegenstände des Alltags zu verzieren. Vor gut zweieinhalb Jahren hatte ich die erste Tasche bei Cays im Internet bestellt. Cays bietet die Möglichkeit ein Motiv hochzuladen und die Tasche wirklich individuell zu gestalten. Nicht nur die Klappe sondern alle Seiten der Tasche können nach eigenem Gusto zusammengestellt werden, wenn man eine Vorlage gestaltet. Vor knapp zwei Wochen habe ich dann einen weiteren Testkauf getätigt, diesmal bei Berlinbag, ebenfalls per Internetbestellung. Nun dachte ich wäre es an der Zeit, diese beiden Taschen einmal direkt zu vergleichen.
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser Produktvergleich meine rein subjektive Meinung widerspiegelt und auf meinen persönlichen Erfahrungen mit den Taschen beruht.
Die Berlinbag ist auf den ersten Eindruck sehr viel wertiger als die Cays Tasche. Das hat mit mehreren Faktoren zu tun und macht sich über die Summe der Unterschiede fest. Am auffälligsten ist allerdings der Unterschied im Druck und im Material.
Der Druck der Berlinbag ist sehr brilliant und wenig pixelig. Die Motive sind sehr unterschiedlich, aber die Rosen springen einem direkt ins Auge. Der Hirsch auf der Cays Tasche war von Anfang an immer leicht blass und sehr pixelig. Ohne Frage kommt die Berlinbag attraktiver rüber.
Die Berlinbag ist aus der bekannt robusten LKW Plane hergestellt und ist auch innen mit diesem Material ausgestattet. Der Gurt ist ein Sicherheitsgurt, wie man ihn aus dem Auto kennt. Die Tasche macht von den Materialien her einen soliden Eindruck. Bei der Cays Tasche sind die Materialien anders. Die äußere Hülle ist eine feste Plane, die allerdings etwas flexibler als die der Berlinbag ist. Das Futter der Cays Tasche ist aus einer dünnen Plastikhaut, aus der auch alle Innentaschen gemacht sind. Dazwischen befindet sich fühlbar ein Schaumstoffpolster. Der Gurt ist grobmaschig und rutscht bei größerer Last zusammen. Dass der Gurt nicht einschneidet, verhindert jedoch ein Kunststoffpolster.
Die Verarbeitung ist bei beiden Taschen gut. Hier hängen keine Fädchen herum und die Nähte sind wirklich gut gemacht. Es gibt bei beiden Taschen nichts zu meckern.
Hier kann ich nur über die Cays Tasche berichten. Seit ca. zwei Jahren habe ich diese Tasche unentwegt in Benutzung. Bisher gibt es ein paar Macken im Druck, die sind aber eher als Gebrauchsspuren zu bezeichnen. Auch wenn die Materialien einen anfälligeren Eindruck machen, haben sie den Langzeittest ohne Mängel bestanden. Ein absolutes Longlife Produkt.
Die Berlinbag ist etwas kleiner als die Cays Tasche, aber beide Taschen sind für DIN A4 Unterlagen gemacht. Alles in allem macht die Berlinbag den besseren Eindruck, vor allem wegen der ästhetischen wertigen Optik. Was ich mir bei der Berlinbag noch wünschen würde, wäre ein verstärkter Boden. Auch wenn der einfache ausreichen sollte, würde mir ein doppelter Boden, wie im richtigen Leben, ein besseres Gefühl geben. Wie sich die Berlinbag hält, wird sich in der kommenden Benutzung zeigen. Ich werde dann hier wieder davon berichten.
Sollte die Berlinbag den Langzeittest bestehen, werde ich wohl darüber nachdenken, ob sich vielleicht eine Kooperation lohnt. Ich stelle mir aktuell die Fragen:
Ein kleiner Zwischenstand zu den Postkarten. Bisher gingen 27 Postkarten raus, es bleiben also 173 Postkarten zum Versenden übrig.
An dieser Stelle wird es auch Zeit, dass ich mich bei Kerstin Hoffmann bedanke, die ein Interview zu meiner Aktion in ihrem Blog http://pr-doktor.de veröffentlicht hat. Zu lesen gibts das ganze unter http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/08/12/twitterer-interview-warum-der-mops-per-post-kam/
Noch sind 194 Postkarten übrig. Wer also Postkarten an Freunde, Mutti oder die Liebste verschicken möchte kann das gerne tun. Mehr Details unter Postkarten. Ich werde jeden Monat kurz den Stand durchgeben, wieviele von den Postkarten noch da sind. Viel Spaß beim Verschicken.
Mit dem Launch der neuen Website möchte ich gleich einen neuen Dienst vorstellen. Echte Postkarten. Wie’s geht? Ganz einfach. Unter Postkarten gibt es die Möglichkeit ein Formular abzuschicken und einem Freund, der neuen Flamme oder den Eltern eine Postkarte zu schicken.
Momentan gibt es zwei Motive: Mops und Hirsch. Ich habe aktuell 200 Karten, die darauf warten verschickt zu werden. Karte, Porto und Drucken gehen auf mich. Also los.
Wow, welche Ideen man umsetzen kann wenn man genug Geld im Werbebudget hat. Eine Kampagne von Sony-Ericsson. Hier treten in einem Battle Künstler mit ihren Arbeiten gegeneinander an.