Thomas Büdinger


Freie Malerei und Auftragsmalerei

Kunst-Taschen Produktvergleich

Mittwoch, 19. August 2009 von Thomas Büdinger

In der Vergangenheit überlegte ich immer wieder, ob man meine Arbeiten in irgendeiner Form auf eine Tasche drucken könnte. Die farbenfrohen und „etwas anderen“ Motive eignen sich prima, um Gebrauchsgegenstände des Alltags zu verzieren. Vor gut zweieinhalb Jahren hatte ich die erste Tasche bei Cays im Internet bestellt. Cays bietet die Möglichkeit ein Motiv hochzuladen und die Tasche wirklich individuell zu gestalten. Nicht nur die Klappe sondern alle Seiten der Tasche können nach eigenem Gusto zusammengestellt werden, wenn man eine Vorlage gestaltet. Vor knapp zwei Wochen habe ich dann einen weiteren Testkauf getätigt, diesmal bei Berlinbag, ebenfalls per Internetbestellung. Nun dachte ich wäre es an der Zeit, diese beiden Taschen einmal direkt zu vergleichen.

Der Produktvergleich

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser Produktvergleich meine rein subjektive Meinung widerspiegelt und auf meinen persönlichen Erfahrungen mit den Taschen beruht.

Cays Tasche mit Roaring Deer

cays

Berlinbag mit Rosen

berlinbag

Der erste Eindruck

Die Berlinbag ist auf den ersten Eindruck sehr viel wertiger als die Cays Tasche. Das hat mit mehreren Faktoren zu tun und macht sich über die Summe der Unterschiede fest. Am auffälligsten ist allerdings der Unterschied im Druck und im Material.

Der Druck

Der Druck der Berlinbag ist sehr brilliant und wenig pixelig. Die Motive sind sehr unterschiedlich, aber die Rosen springen einem direkt ins Auge. Der Hirsch auf der Cays Tasche war von Anfang an immer leicht blass und sehr pixelig. Ohne Frage kommt die Berlinbag attraktiver rüber.

Druckdetail der Cays Tasche

cays_detail

Druckdetail der Berlinbag

berlinbag_detail

Die Materialien

Die Berlinbag ist aus der bekannt robusten LKW Plane hergestellt und ist auch innen mit diesem Material ausgestattet. Der Gurt ist ein Sicherheitsgurt, wie man ihn aus dem Auto kennt. Die Tasche macht von den Materialien her einen soliden Eindruck. Bei der Cays Tasche sind die Materialien anders. Die äußere Hülle ist eine feste Plane, die allerdings etwas flexibler als die der Berlinbag ist. Das Futter der Cays Tasche ist aus einer dünnen Plastikhaut, aus der auch alle Innentaschen gemacht sind. Dazwischen befindet sich fühlbar ein Schaumstoffpolster. Der Gurt ist grobmaschig und rutscht bei größerer Last zusammen. Dass der Gurt nicht einschneidet, verhindert jedoch ein Kunststoffpolster.

Die Verarbeitung

Die Verarbeitung ist bei beiden Taschen gut. Hier hängen keine Fädchen herum und die Nähte sind wirklich gut gemacht. Es gibt bei beiden Taschen nichts zu meckern.

Langzeittest

Hier kann ich nur über die Cays Tasche berichten. Seit ca. zwei Jahren habe ich diese Tasche unentwegt in Benutzung. Bisher gibt es ein paar Macken im Druck, die sind aber eher als Gebrauchsspuren zu bezeichnen. Auch wenn die Materialien einen anfälligeren Eindruck machen, haben sie den Langzeittest ohne Mängel bestanden. Ein absolutes Longlife Produkt.

Zusammenfassend

Die Berlinbag ist etwas kleiner als die Cays Tasche, aber beide Taschen sind für DIN A4 Unterlagen gemacht. Alles in allem macht die Berlinbag den besseren Eindruck, vor allem wegen der ästhetischen wertigen Optik. Was ich mir bei der Berlinbag noch wünschen würde, wäre ein verstärkter Boden. Auch wenn der einfache ausreichen sollte, würde mir ein doppelter Boden, wie im richtigen Leben, ein besseres Gefühl geben. Wie sich die Berlinbag hält, wird sich in der kommenden Benutzung zeigen. Ich werde dann hier wieder davon berichten.

Wie geht es weiter?

Sollte die Berlinbag den Langzeittest bestehen, werde ich wohl darüber nachdenken, ob sich vielleicht eine Kooperation lohnt. Ich stelle mir aktuell die Fragen:

  • Gibt es eine Nachfrage nach solch einem Produkt?
  • Wofür könnte man die Tasche benutzen?
  • Würde eine limitierte Edition Sinn machen?
  • Welche Zielgruppen wären die Käufer?
  • Soll es nur Unikate geben?
  • Wieviel wäre man bereit, für eine solche Tasche zu bezahlen?

Weiterführende Links

http://www.berlinbag.com

http://www.cays.de

Noch 173 Postkarten

Samstag, 15. August 2009 von Thomas Büdinger

Ein kleiner Zwischenstand zu den Postkarten. Bisher gingen 27 Postkarten raus, es bleiben also 173 Postkarten zum Versenden übrig.

An dieser Stelle wird es auch Zeit, dass ich mich bei Kerstin Hoffmann bedanke, die ein Interview zu meiner Aktion in ihrem Blog http://pr-doktor.de veröffentlicht hat. Zu lesen gibts das ganze unter http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/08/12/twitterer-interview-warum-der-mops-per-post-kam/

Zufalls Vermarktung

Mittwoch, 05. August 2009 von Thomas Büdinger

Vor ein paar Wochen, zur Neugestaltung meiner Website, dachte ich über neue Visitenkarten nach. Ich hatte ein paar Karten mit Hirsch und Mops Motiven gestaltet und auf dem Farbdrucker ausgedruckt. Mein Kind hat mir dann oft und gerne ein paar Karten zum Spielen abgeschwatzt und sie in seinem Zimmer verteilt. Teils als Schmuck oder auch als Währung für seinen Kaufladen. Er fragte mich dann auch, ob er der Leiterin seines Kindergartens eine der Karten mitbringen darf. Ich dachte an nichts Böses und hatte ihm natürlich „ja“ gesagt.

Heute morgen – Wochen später – nachdem ich meinen Sohn abgegeben hatte, sprach mich die Leiterin an, dass sie eine schöne Mops-Visitenkarte von ihm erhalten hätte. Er verschenkte die Karte mit dem Satz: „Der Papa hat gesagt, ich soll die dir geben.“ Eines hat mein Kind damit erreicht, ich bin mittlerweile bei den Erziehern als Maler bekannt und die Kindergartenleiterin wird um die Visitenkarte beneidet. Besser geht es doch gar nicht.

The Art of Engineering 2010

Montag, 03. August 2009 von Thomas Büdinger

Ferchau schreibt nach 2008 wieder einen Kunstwettbewerb aus. Das Thema für den Wettbewerb ist diesmal „IT“. Ferchau setzt hier auf die Verbindung Kunst und Technik. Eigentlich ein schöner Wettbewerb für einen gelernten Ingenieur. Ganz unüblich für Kunstwettbewerbe ist die Teilnahme hier nicht nur auf profesionelle Künstler beschränkt, sondern er ist offen für Studenten, Professionals aus dem Ingenieurwesen, der IT und den Naturwissenschaften. Ja sogar Unternehmen und auch natürliche Personen dürfen teilnehmen. Der Abgabeschluss ist der 31.12.2009. Mehr Informationen gibt es unter http://artofengineering.ferchau.de/.

The Art of Chocolate

Montag, 03. August 2009 von Thomas Büdinger

Der Bio-Schokoladenhersteller Vivani ruft zu einem Wettbewerb für Malerei auf. Es geht darum, für ein neues Produkt, das 2010 eingeführt werden soll, die Verpackung zu gestalten. Über das neue Produkt habe ich bisher noch nichts erfahren. Die Einreichungen sollen sich zwischen Abstraktion und Figuration befinden. Die Arbeit des Gewinners wird auf der Verpackung des Produktes umgesetzt, das europaweit vertrieben wird. Einsendeschluss ist der 6. November 2009. Mehr dazu unter http://vivani.de/Aktuelles.html.

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