Am Samstag dem 1.8.2009 und Sonntag dem 2.8.2009 findet dieses Jahr wieder der Kronberger Kunst- und Weinmarkt statt. Wie im letzten Jahr werde ich auch dieses Jahr nicht unter den Ausstellern sein. Meine akute Zeitnot macht es mir nicht möglich, mich zwei Tage in der kronberger Altstadt an einen Stand zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Wäre der Kunst- und Weinmarkt aus meiner Sicht eine wirklich gelungene Veranstaltung, die Künstler wie Kunden gleichermaßen anzöge, würde ich sicherlich den Kraftakt aufbringen und auch ausstellen. Ich muss für mich jedoch gewisse Prioritäten setzen.
Ich möchte hier keine Kritik mit der Gießkanne üben. Die eigene Zielsetzung spielt bei einer Veranstaltung als Aussteller oder Besucher immer eine entscheidende Rolle. Mein Ziel als Aussteller ist eben Kontakte knüpfen und Netzwerk aufbauen. Mein Ziel als Besucher ist Spaß, den man auf diesem Markt auch haben kann. Es finden sich eine Menge Aussteller die auch den Wein – es ist schließlich auch ein Weinmarkt – im Angebot haben und allerlei Essensstände mit Leckereien, auch aus den Partnerstädten Kronbergs. Wer also vorrangig an einem schönen Fest interessiert ist, wird hier auch zufriedengestellt werden.
Nichtsdestotrotz möchte ich aber hier meine Kritikpunkte als Aussteller zusammenfassen, die mich u.a. dazu veranlassen nicht auszustellen.
Ich werde trotzdem hingehen, halt als Besucher, aber bestimmt nicht mehr als ausstellender Künstler.
Öffnungszeiten des Marktes:
Samstag ab 15:00 – 22:00 Uhr, Sonntag 11:00 – 20:00 Uhr
PS.: Das ganze ist verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag in Kronberg.
Noch sind 194 Postkarten übrig. Wer also Postkarten an Freunde, Mutti oder die Liebste verschicken möchte kann das gerne tun. Mehr Details unter Postkarten. Ich werde jeden Monat kurz den Stand durchgeben, wieviele von den Postkarten noch da sind. Viel Spaß beim Verschicken.
Nach einem prima Tag mit meinem Sohn, bleibt mir eigentlich nichts weiter übrig als mich vor den Arbeiten eines Vierjährigen zu verneigen und sie mit stolz hier zu präsentieren.
Das erste Bild trägt den Titel “Großvater aus Amerika”. Den Titel des Bildes teilte er mir ohne zu Zögern mit.
Das zweite Bild trägt den Titel “Nenschi”. Warum wollte mir der Künstler nicht beantworten, aber da schlägt er scheinbar nach dem Vater. Was ich sehr erstaunlich finde, ist der farbenfrohe Bildaufbau und der eigene Stil, der sich bereits durchsetzt. Ich würde seine Bilder mittlerweile aus einer Vielzahl anderer jederzeit erkennen. In jedem Fall bin ich sein größter Fan und Bewunderer. Er malt frei von der Leber weg und tut dies mit einem unsagbaren Spaß. Die Bilder hat er im Übrigen selbständig abgelichtet.
Sollte mein Sohn in Zukunft eine andere Passion haben, werde ich ihn natürlich nach besten Kräften unterstützen. Vorerst bin ich aber glücklich, dass er mit der Malerei so viel Freude entwickelt. Wir werden sehen was die Zeit noch bringt.
Am Samstag hatte ich eine nette Begegnung in Frankfurt. Meine Frau und ich hatten schon öfter vor dem MADE IN HAPPY GERMANY Laden in der Braubachstraße 15 Halt gemacht und uns die Produkte durchs Schaufenster angesehen. Es war meistens spät am Wochende und der Laden war geschlossen. Vergangenen Samstagmittag war er dann geöffnet und wir betraten den Laden und wurden von Jan Philip Johl mit Glücksblumen empfangen. Es kam ein Gespräch zustande, wir nahmen Platz und plauderten bestimmt eine Dreiviertelstunde über das Netzwerken und den Gedanken hinter MADE IN HAPPY GERMANY.
Die Idee ist deutsche Produkte, die Spass machen, mit Spass an den Mann zu bringen und ein Netzwerk aufzubauen. In dieses Nestwerk, wie es bei MADE IN HAPPY GERMANY heißt, bringt jeder seine Fähigkeiten ein, von denen die anderen partizipieren können. Wie ich finde eine prima Idee und durchaus attraktiv als Möglichkeit der Selbstvermarktung. Aktuell finden sich im Laden verschiedenste Produkte, aber auch eine Menge Dienstleistungen werden von den Nestwerkern angeboten.
Mehr Informationen unter MADE IN HAPPY GERMANY. Und hier noch ein gelungenes Video von Jan alias Janni Blond.
Ich habe nach längerer Pause ein neues Bild begonnen. Die Kusspüppchen eines Freundes haben mich dazu inspiriert. Für den Hintergrund stelle ich mir weiße Margeriten vor. Oder doch weiße Rosen? Na egal, die Welt braucht jedenfalls Liebe.
Es gibt im Web und der einschlägigen Presse eine Menge Diskussionen über den Verstoß gegen das Urheberrecht und die Verbreitung von Website-Inhalten druch Google. Die Zeitschrift Atelier berichtet regelmäßig darüber und setzt sich ehrenvoll für das Urheberrecht von Künstlern ein, deren Inhalte, ohne dass der Künstler etwas davon hat, im Internet für jedermann preisgegeben werden.
Eigentlich müsste ich froh sein über diesen Einsatz, denn auch ich hätte die Möglichkeit über die VG Bild Kunst meine Rechte geltend zu machen und an der Verbreitung finanziell zu partizipieren. Jetzt ergibt sich die Situation, dass ich im Hauptberuf im Wesentlichen mit dem Internet zu tun habe und mich mit den Erfolgsstories einiger Anbieter im World Wide Web auseinandergesetzt habe. Dienste wie Google die als Verteiler (sog. Hubs) fungieren, sind für jeden Künstler ideale Netzwerkknoten, um billig Werbung zu lancieren und auf sich aufmerksam zu machen. Gerade die Google Bildersuche bietet mir eine großartige Plattform meine Bilder einem großen Publikum zugänglich zu machen und mit einem Backlink auf meiner Website zu landen. 35% meiner Besucher kamen im ersten Halbjahr 2009 über verweisende Websites auf meine. Davon kam gut die Hälfte über die Google Bildersuche zu mir und ich musste dafür keinen Cent ausgeben. Selbst das Schalten von Adwords bringt mir weniger Besucher, als die Verweise von der Bildersuche.
Auch ich vertrat vor kurzem noch die Meinung, dass ich für meine Ideen, im Sinne des Urheberrechtes, entlohnt sein müsste. Ich habe viel nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die Verbreitung der Inhalte dieser Website meine einzige Chance für Werbung ist. Da mein Budget für Werbung sehr begrenzt ist, kann ich nur diesen Weg gehen. Weiterhin bietet mir das Internet die Chance, dies in Communities und Netzwerken zu tun, einzige Voraussetzung ich muss netzwerken. Ein großer Vorteil davon ist, dass Informationen im WWW zur Verfügung stehen, die sich der Interessent für diese Informationen ohne Probleme und Barrieren ansehen kann. Eine Werbekampagne in Zeitschriften oder mit Flyern würde Unsummen verschlingen und nur einen sehr geringen Prozentsatz meiner “Zielgruppe” erreichen. Da selbst große Unternehmen zunehmend Probleme mit der Zielgruppendefinition bekommen, um so besser. Ich muss dieses Zielgruppenroulette nicht mitspielen.
Aus all diesen Gründen habe ich mich für das Creative Commons Lizenzmodell entschieden, das mir sogar die Möglichkeit gewisser Einschränkungen bietet. Quasi kundengerecht. Ich will damit gewährleisten, dass sich meine Botschaft durch Menschen mit gleichen Interessen und Geschmack verbreiten kann, ohne sie durch meine Urheberrechte zu begrenzen. Hier geht es schließlich bloß um ein paar Digitalbilder und Texte, deren Verbreitung mir eine Menge Geld für Werbung spart.
Bei all denen, die ich in der Vergangenheit durch Verweigerung der Nutzung gegängelt habe, möchte ich mich entschuldigen. Die Lizenzbedingungen für diese Website findet man im Impressum.
Jetzt, da die Website und Blog neu sind und ein komplett anderes Layout haben, fehlt mir noch ein Favicon, das dazu passt. Bisher hatte ich noch keine wirklich gute Idee, aber vielleicht haben ja die Leser meines Blogs ein paar Ideen, mit denen Sie mir auf die Sprünge helfen können. Ich würde mich über gute Vorschläge freuen und mich auch in irgendeiner Weise dafür revanchieren.
Ich benötige Eure Hilfe, daher meine eindringliche Bitte: “Helft mir auf die Sprünge!!!”
Mit dem Launch der neuen Website möchte ich gleich einen neuen Dienst vorstellen. Echte Postkarten. Wie’s geht? Ganz einfach. Unter Postkarten gibt es die Möglichkeit ein Formular abzuschicken und einem Freund, der neuen Flamme oder den Eltern eine Postkarte zu schicken.
Momentan gibt es zwei Motive: Mops und Hirsch. Ich habe aktuell 200 Karten, die darauf warten verschickt zu werden. Karte, Porto und Drucken gehen auf mich. Also los.